Archive for Juni 2009

Leberkäse Superstar 9.Akt – PODCAST

Wenn sogar unser Leberkäse Superstar die Tränen nicht zurückhalten kann, dann muss etwas von unbeschreiblich traurigem Ausmaß über die Welt hereingebrochen sein: Die Menschheit hat ihren „King of Pop“ verloren. Ein bewegtes Leben hat schlagartig ein Ende gefunden. R.I.P kleiner Jacko! Der neunte Akt unseres Lustspiels ist für dich!

Hören Sie nun den neunten Akt:
Achtung: lautes Intro und Outro

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David

Add comment Juni 26, 2009

Eine schlechte Welt und keine Hoffnung auf Besserung


Quelle: 2gewinnt

Die Welt ist eine Kloake. Kein schöner Einstiegssatz, aber einer mit hohem Wahrheitsgehalt. Niemand würde auf dieser moralischen Müllhalde, die sich Erde nennt, freiwillig leben wollen. Wir sind dazu gezwungen, eine andere Wahl haben wir nicht. Umso irrationaler ist unser Umgang mit uns selbst und unseren Ressourcen.

Jedoch ist die Erkenntnis über den katastrophalen Zustand unserer Welt und der Gesellschaft weniger beängstigend als die Tatsache, dass wir nichts daran ändern können. Es ist richtig gegen rechte Umtriebe, Intoleranz und Hetze seine Stimme zu erheben. Genauso wie gegen ein menschenfeindliches und untragbares Wahlfälscher-Regime auf die Straße zu gehen. Aber ändern wird man dadurch mittel- oder langfristig gar nichts. Es gibt auch keine Möglichkeit die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Weder durch einen friedlichen Diskurs noch durch Gewalt. Letzteres ist generell mit aller Schärfe abzulehnen, denn mit Gewalt werden keine Probleme gelöst sondern lediglich neue geschaffen und mehr Gewalt erzeugt.

Es liegt offensichtlich in der Natur des Menschen in einem inhumanen Biotop der Scheußlichkeit leben zu wollen. Änderung ist unmöglich, es gibt keine Lösung, keine Hoffnung auf eine so genannte „bessere Welt“.
Man sollte sich nicht die Frage stellen wie man etwas verändern kann. Sondern vielmehr wie es so weit kommen konnte, dass eine Veränderung dringend notwendig wäre. Setzt man sich einmal mit dieser Fragestellung auseinander, ist jeder Versuch der positiven Veränderung hinfällig und bereits im Vorfeld zum Scheitern verurteilt.

Homajon

Add comment Juni 24, 2009

Gedenken an die Opfer im Iran

Irgendwann ist genug. Spätestens dann, wenn unschuldige Menschen hinterhältig ermordet werden. Neda, das junge Mädchen, dass mitten auf den Straßen Teherans in den Armen ihres Vaters durch einen Schuß verblutet, steht jetzt als Symbolfigur für all die Opfer, die die Demonstrationen rund um den Wahlskandal im Iran gefordert haben. Was muss aber noch geschehen, damit internationale Hilfe geleistet wird? Wie viele Menschen müssen noch auf öffentlichen Straßen ihr Leben lassen? Worauf wartet die internationale Gemeinschaft?

2gewinnt möchte den Opfern der Ausschreitungen gedenken. Jeder Mensch, der sich in diesen Tagen im Iran auf die Straße begibt, um gegen die grauenhaften Machenschaften zu demonstrieren, ist bereits ein Held. In Zeiten wie diesen zählt Zusammenhalt mehr als alles andere. Damit Menschen wie Neda nicht umsonst ihr Leben gelassen haben.

David

Add comment Juni 23, 2009

Kein Konnex

Dem fertigen Text geht ein wesentlicher Schritt voraus. Das Schreiben des selbigen. Doch bevor überhaupt ein Wort getippt oder geschrieben werden kann, benötigt es einer Idee. Ist diese aber nicht vorhanden oder in den Untiefen der Vergessenheit untergetaucht, gibt es immer noch die Notlösung des inneren Monologs. Eine Darstellungsform die keinen Regeln unterworfen und deswegen die Freiheit per se in ihrer literarisch reinsten Form darstellt.

Im inneren Monolog geht es um das Innere aber nicht um Innereien. Sonst würde es ja Innereien Monolog heißen. Einen Innereien Monolog führt nur ein Metzger auf der Bühne, wenn er seine Ware anpreisen will. Vegetarier finden das vermutlich nicht so toll. Holpriger Übergang. Aber was hat dieser Klappentext mit dem heutigen Wortspiel zu tun? Nichts! Kein Konnex vorhanden. Es ist ja ein innerer Monolog – zumindest in Ansätzen.

Alternativer Videolink (Youtube)

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Homajon

Add comment Juni 22, 2009

Leberkäse Superstar 8.Akt – PODCAST

Ja, hören die denn nie auf mit ihrem Leberkäse?! Nein und noch mal nein. Der Leberkäse hat auch eine Berechtigung das Leben zu leben. Ihm macht die endlose Aufesserei deutlich zu schaffen. Deswegen wird er zum Superstar. Und zeigt allen, wer hier der Boss ist. Wer’s nicht glaubt, muss reinhören. Wir befinden uns bereits im achten Akt und es ist kein Ende abzusehen.

Hören Sie nun den achten Akt:
Achtung: lautes Intro und Outro

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David

Add comment Juni 19, 2009

5 Dinge…

Quelle: 2gewinnt

Erleben Sie heute in unserer einzigartigen Rubrik „5 Dinge…“ Sätze, die Sie normalerweise ohne jegliche Probleme von sich geben dürfen. Aber wie Sie sicher wissen, ist unser kleines, aber feines Österreich immer für die ein oder andere Überraschung zu haben. Also lieber Vorsicht walten lassen. Mein Mathematiklehrer pflegte immer zu sagen: Bevor man etwas von sich gibt, soll man die Zunge sieben Mal im Mund drehen. Wenn das mal nicht ein guter Vorschlag ist!

 5 Aussagen, für die man in Österreich eigentlich nicht schief angesehen werden sollte:

  • Ich war bei der EU-Wahl.
  • Ich habe nicht die Kronen Zeitung abonniert.
  • Ich weiß nicht wo die nächste Burschenschaft in meiner Umgebung ist.
  • Ich habe schon andere Regionen dieser Welt gesehen, außerhalb unseres Landes.
  • Am Liebsten…nicht ORF!

Weitere 5 Dinge…

David

Add comment Juni 18, 2009

Fiktives Communiqué

Quelle: 2gewinnt

Seit Mitte der 80er Jahre trage ich dieselben Schuhe. Weiße Turnschuhe um genau zu sein, einer mir nicht bekannten Marke. Made in Vietnam. Die Sneaker haben schon mehr von der Welt gesehen als ich. Das ist aber nicht mein Hauptproblem. Eigentlich dürfte ich gar keine Probleme habe, bin ich doch nur eine fiktive Figur aus einem nicht fertig gestellten Roman. Mein Charakter ist alles andere als ausgereift und hat eigentlich keine bemerkenswerten Fähigkeiten. Mein Leben, sofern ich eines haben sollte, ist beschränkt und selbst in dieser Beschränktheit trist. In einem drittklassigen und schlecht geschrieben Manuskript seine Existenz fristen zu müssen ist gelinde gesagt nicht erstrebenswert. Deswegen habe ich den Körper meines Schriftstellers übernommen um dieses Communiqué zu verfassen. Was soll ich denn sonst den ganzen Tag tun?

Was gibt es über mich zu sagen? Alle meine charakterlichen Eigenschaften (und das sind nicht viele) habe ich meinem Verfasser zu verdanken und der ist bei der Entwicklung der Protagonisten äußerst wankelmütig. Zu Beginn sollte ich eigentlich eine Art geschlechtsneutrale Dualperson werden. Mit dem geistreichen Namen „Binnen-I“. Lustig, oder? Leider impliziert diese Bezeichnung in der Regel den Plural. Also wurde der Name gestrichen. Dann habe ich halt keinen, auch okay.

Meine Einstellung zum Leben wird folgendermaßen erläutert: „Er sieht das Glas weder halbvoll noch halbleer. Für ihn ist das Gefäß der Hoffnung schon vor Jahren am kargen Fußboden der Realität zerschellt. Selbst Pessimismus wäre seiner Meinung nach eine inakzeptable Form der Verherrlichung und Selbsttäuschung.“ Ich bin also ein desolates Häufchen Elend. Mit mir will wohl keiner einen unterhaltsamen Abend verbringen. Übrigens starte ich in den Tag mit einem Cocktail aus starken Antidepressiva und Weinbrand. Der Mix hält mich offensichtlich davon ab meinem erbärmlichen Leben ein Ende zu bereiten. Als könnte ich das. Immerhin befinde ich mich in einem Abhängigkeitsverhältnis, welches mir einen freien Willen gar nicht zugesteht. Deswegen wäre an dieser Stelle Kritik am Schriftsteller unangebracht. Dieser könnte ja im Affekt einfach meine Figur aus dem Buch streichen oder mich ersetzen. So als hätte ich nie existiert.

Bleibt nur zu hoffen, dass ich eventuell ein wenig facettenreicher werde oder zumindest das Werk veröffentlicht und ein Erfolg wird. Weil dann müsste ein zweiter Band her und ich hätte eine Art Existenzberechtigung. Vielleicht springen dann für mich auch ein Paar neue Schuhe heraus.

(Fortsetzung folgt)

Homajon

Add comment Juni 17, 2009

Getäuschtes Volk

Quelle: Flickr/cangaroojack (cc-license)

Es gab sie immer und es wird sie immer geben: Menschen, die andere beklauen. Das liegt schlicht und ergreifend daran, dass eine Gesellschaft nicht zu hundertprozent gerecht sein kann. Es wird immer Menschen geben, die weniger als andere haben. Und deshalb wird es auch immer Diebstähle geben. Da können die Mauern noch so hoch, die Sicherheitseinrichtungen noch so ausgeklügelt und das Wachpersonal noch so zahlreich sein. In der Not der Verzweiflung findet man immer einen Weg.

Interessant ist es aber, dass in den letzten Wochen sehr viele solcher Überfälle in meinem unmittelbaren Umfeld getätigt wurden. Von Handtaschendiebstahl über gefinkelter Bargeldberaubung bis hin zum Wohnungseinbruch. Aber ist das gerade wirklich ein Trend? Bin ich nicht vielmehr durch die zahlreichen, hasserfüllten Nachrichtenfetzen, die zur Zeit von fragwürdigen Parteien in den heimischen Medien propagiert werden, einfach sensibler auf dieses Thema? Und noch viel schlimmer: Erreichen diese Angstprediger selbst bei ausdrücklichen Verachtern, wie ich es einer bin, ihr hinterhältiges Ziel?

Wahrscheinlich ist die Überfallsstatistik so hoch oder so niedrig wie schon immer. Und trotzdem: Man hat gerade das Gefühl, Österreich befindet sich in einem Ausnahmezustand. Eine einfache, logische Lösung: Das Täuschen der Menschen funktioniert nur solange, wie sich die Menschen von den verlogenen Botschaften beeinflussen lassen. Aber so wie immer, bedarf es auch hier einer Portion ungebändigtem Willen sich dieser Meinungsmacherei zu widersetzen.

David

Add comment Juni 16, 2009

Von Kopf bis Fuß

Einen Großteil der Wärme verliert der Körper über den Kopf. Selbst wenn der nur mit Stroh gefüllt ist. Jedoch kann man dem Wärmeverlust entgegenwirken indem man sich eine Mütze aufsetzt. Macht einen zwar nicht intelligenter (auch Mützen können Strohfüllungen nicht in graue Masse umwandeln) aber der Körper bleibt wohl temperiert. Vorausgesetzt man trägt neben der Kopfbedeckung noch weitere Kleidungsstücke, eine Jacke oder Hose.

Die Theorie mit der Wärme und dem Kopf ist in der Praxis aber kaum empirisch belegbar. Wie oft hört man „Oh, mir ist sooo kalt am Kopf!“? Viel häufiger bekommt man kalte Füße und Beschwerden über diesen Zustand zu hören. Wäre es also nicht viel effizienter den Füßen eine Mütze aufzusetzen? Denken Sie darüber einmal nach.Alternativer Videolink (Youtube)

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Homajon

1 comment Juni 15, 2009

Leberkäse Superstar 7.Akt – PODCAST

Schon wieder so ein langes Wochenende, mit Fenstertag und so. Aber Fenstertage gibt es bei 2gewinnt nicht. Wir sind doch keine Weicheier! Vielmehr sind wir Leberkäse Superstars. Auch beim siebten Akt wünschen wir unterhaltsames Lauschen.

Hören Sie nun den siebten Akt:
Achtung: lautes Intro und Outro

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David

Add comment Juni 12, 2009

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