Archive for November 2009
No Comment!
Der TV-Sender Euronews strahlt eine Nachrichtensendung mit dem klingenden Titel „No Comment!“ aus. Hierbei werden tagesaktuelle Themen gezeigt, wobei sich die Berichterstattung lediglich auf die bewegten Bilder beschränkt. Kein Kommentar. Nur die reine Wirkung der Bilder.
In Anlehnung an diese Überschrift, sehe ich es als meine Aufgabe, auch im Namen des Menschenrechtes auf Informationsfreiheit, meinen geehrten LeserInnen Informationen zukommen zu lassen, die zwar ohnehin öffentlich zugänglich sind (auf der offiziellen Internethomepage zu finden), aber noch mal mit Nachdruck jedem vor Augen geführt werden sollten.
Ein Auszug der „Wahrheiten“ und „Handlungsvorschläge“ der Olympia Burschenschaft, die unlängst mit einer Rede von FPÖ-Chef Heinz Christian Strache ihr 150-jähriges Bestehen gefeiert hat:
- „Die Menschen sind nicht gleich, außer im Bezug auf ihre Würde.“
- „Es stellt keine ‘Diskriminierung’ dar, wenn Ungleiches ungleich behandelt wird.“
- „Die Zuwanderung in dem Ausmaß der letzten Jahrzehnte stellt keine Bereicherung dar.“
- „Der ‘Import’ fremder Menschen löst das Finanzierungsproblem bei unseren Sozialnetzen (z.B. Pensionszahlungen, Krankenkassen) nicht.“
- „Jeder, der eingewandert ist, kann auch wieder auswandern.“
- „Wir wurden zu keinem Zeitpunkt gefragt, ob wir mit Zuwanderung, Einbürgerung, Öffnung der Sozialleistungen, etc. einverstanden sind.“
- „Niemand hat uns verboten, Menschen unserer Herkunft im täglichen Leben bevorzugt zu behandeln.“
- „Alle Rahmenbedingungen für eine höhere Geburtenrate wären leistbar, wenn bei den Fässern ohne Boden gespart werden würde.“
- „Es ist in den meisten Bereichen (z.B. Intelligenz, Medizin, Sport, etc.) von Relevanz, von welcher biologischen Abstammung ein Mensch ist.“
Link zur Homepage:
Akademische Burschenschaft Olympia: olympia2.burschenschaft.at
No Comment! Bilden Sie sich Ihre eigene Meinung!
2 comments November 24, 2009
Gähnen macht sexy
Gähn…. Müdigkeit am Montag ist ein guter Indikator für das vorangegangen Wochenende. Meine Müdigkeit jedoch ist gespielt, um lässiger zu wirken. Muss ja keiner wissen, dass ich meine Sams- und Sonntage mit langen Spaziergängen und Lesen verbringe. Gut, auch das war gelogen, ich bin zu fett um mich zu bewegen und lesen habe ich nie gelernt.
Mäuse hingegen gähnen um ihre sexuelle Lust zu kommunizieren, egal an welchem Wochentag. Eine Art Vorspiel sozusagen. Gähnen macht also sexy. Es stellt sich dann nur die Frage warum wir uns immer die Hand vor den Mund halten. Täten wir das nicht würden weniger Menschen sexuell frustriert sein. Ist aber nur eine Theorie.
Ach, jetzt habe ich mich wieder in belanglosen Details verloren. Jetzt noch einen Bogen zum aktuellen Wortspiel zu spannen wird schwierig. Dieser Herausforderung stelle ich mich erst gar nicht, bin ja auch viel zu müde dafür…
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Add comment November 23, 2009
Leberkäse Superstar 17.Akt – PODCAST

Der Leberkäse hat, so viel ich weiß, keine Großmutter. Er muss sich also keine Gedanken darüber machen, ob er sein drittklassiges Lustspiel als Sprachrohr für sie missbrauchen soll. Der Leberkäse braucht sich in weiterer Folge auch gar nicht zu irreführenden Hirnwichsereien bezüglich seiner möglichen Nebenberufung als meinungsflexible Medienhure verleiten lassen. Er ist einfach der Leberkäse. Tag ein, Tag aus. Akt ein, Akt aus.
Der 17. Akt ist meiner geliebten Großmutter gewidmet. Viel Spaß!
Hören Sie nun den siebzehnten Akt:
Achtung: lautes Intro und Outro
Download Leberkäse Superstar 17.Akt
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Leberkäse Superstar – ein Lustspiel in 217 Akten
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Add comment November 20, 2009
Richtigstellung – eine Anmerkung
David ist ein guter Mensch, ein gütiger und kritischer Idealist (kein Sarkasmus). Als ich seinen gestrigen Beitrag („Richtigstellung„) gelesen habe, musste ich das Bild über meinen Co-Autor zwar nicht revidieren aber erweitern. Ja, David könnte auch hervorragende PR-Aussendungen schreiben, das war ja schon einmal ein guter Übungstext. Ohne das Schicksal seiner Verwandten herabwürdigen zu wollen, aber so ein Text ist in einem (zumindest theoretisch) öffentlichen Medium fehlplaziert. Ein solch emotionales Dankschreiben wäre vielleicht als Brief an die Leitung des Geriatriezentrums eine idealere und elegantere Lösung gewesen.
Emotionale Befangenheiten, wie in diesem Fall, beeinträchtigen die Wahrnehmung und den kritischen Blick auf die Gesamtheit der Dinge. Wir leisten hier keine Öffentlichkeitsarbeit für etwaige Institutionen. Der Zugang sollte immer kritisch und/oder satirisch sein. Lobeshymnen, berechtigt oder nicht, haben immer einen fahlen Beigeschmack.
Unser Blog ist für beide Autoren eine offene Spielwiese für Texte, Idee und kreative Sinn- und Unsinnigkeiten. Deswegen ist, trotz meiner Kritik, Davids Text sehr wohl gerechtfertigt – da es sich letztendlich um reales Einzelerlebnis mit persönlichem Zugang handelt.
Ich möchte nur dem eventuell aufkeimenden Anschein entgegenwirken, wir seien meinungsflexible Medienhuren, die unkritisch und ungefiltert die Welt wiedergeben.
Add comment November 19, 2009
Richtigstellung
Die folgenden Zeilen sind im Namen meiner geliebten Großmutter geschrieben, die gerne ein paar Gedanken loswerden möchte.
Quelle: Flickr/ /aw/ (cc-license)
Ich möchte mich gerne bedanken. Bedanken beim Geriatriezentrum Wienerwald. Das umbenannte, ehemalige Zentrum Lainz war lange aufgrund von diversen Vorfällen unter den Pflegeheimen verschrien. Eine Tatsache, die zumindest die gegenwärtigen Zustände nicht widerspiegelt. Meine Schwägerin, Frau Rosa Fingerl, hat die letzten 4 ½ Monate ihres Lebens dort verbracht. Nach anfänglicher Abneigung ein Pflegeheim zu besuchen, durfte sie in den letzten Zügen ihres Lebens erfahren, was es heißt eine schöne, rundum Betreuung zu genießen. Es waren aber nicht nur die Pflegebedürftigen selbst, die die Wärme der PflegerInnnen und ÄrztInnen (hier möchte ich ganz besonders Herrn Dr. Tiefenbacher hervorheben) zu spüren bekamen. Auch den zahlreichen Angehörigen wurde eine erfüllende Begleitung der Geliebten ermöglicht. Regelmäßige Heurigennachmittage an der frischen Luft der idyllischen Gartenanlage waren für alle Beteiligten immer wieder willkommene und äußerst unterhaltsame Ablenkungsmöglichkeiten. Selbst nach dem Tod meiner Schwägerin erwies sich das Geriatriezentrum Wienerwald als zuvorkommende Institution, die besonders großen Wert auf das Wohl der Menschen legt. Eine harmonische Verabschiedung lässt die Trauer über den Verlust einer geliebten Person erträglich werden.
Dass unser Bürgermeister die Gründe des Pflegeheimes bereits verkauft hat und Luxuswohnungen und Hotels für die oberen Zehntausend unserer Gesellschaft dort errichten will, ist einerseits unsäglich schade, andererseits ein trauriges, aber klares Zeichen in Richtung der hilfsbedürftigen Menschen, denen eine der wenigen Oasen Wiens genommen wird.
1 comment November 18, 2009
Ein erotisches Wortspiel
In den persönlichen Bereich einer anderen Person einzudringen (im übertragenen Sinne) wird oft als störend empfunden – in den meisten Fällen auch zu Recht. Bei David und mir ist das nicht so. Wir ignorieren den Privatbereich des jeweils anderen mit einer verachtenden Ignoranz. Freiraum? Persönliche Entfaltung? In der 2gewinnt-Beziehung sucht man danach vergeblich. Wir engen uns ein und zollen einander den Respekt den wir verdienen: Keinen.
Doch ab und zu gibt es auch zärtliche Momente. Einen davon möchten wir sehr gerne mit der Öffentlichkeit teilen:
Alternativer Link (Youtube)
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Add comment November 16, 2009
Leberkäse Superstar 16.Akt – PODCAST

Heute lassen wir mal den Leberkäse einfach so wirken, ok? Hier ist der 16.Akt!
Hören Sie nun den sechszehnten Akt:
Achtung: lautes Intro und Outro
Download Leberkäse Superstar 16.Akt
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Leberkäse Superstar – ein Lustspiel in 217 Akten
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Add comment November 13, 2009
Gedanken zum Protest
Feuer – die Uni brennt
Reiche Eltern für alle
Eingangstests abschaffen
Internationale Solidarität
Engagierte Bildungspolitik
Besetzung als Weckruf
Instituten unter die Arme greifen
Leistungsdruck vermindern
Diskussion innerhalb der Gesellschaft
Umverteilung des österreichischen Budgets
Nein zu sozialer Selektion
Gerechter Zugang für alle
Fachidioten abschaffen
Unterstützung für die Studierenden
Einsparungen am falschen Platz
Recht auf Bildung
Audimax als Symbol der Bewegung
Lernen fürs Leben
Lehren statt Einsparen
Eine öffentliche Aufmerksamkeit schaffen
Add comment November 11, 2009
Ganz schwere Kost
Kritiker behaupten, dass unsere Wortspiele immer schmächtiger und dürrer werden. Sogar von „Mager-Wortspielen“ war die Rede. Wir steuern gegen diesen Trend und schicken nur noch schlechte Wortspiele mit realen Maßen auf den Laufsteg. Die aktuelle Folge ist äußerst schwer – schwerer als David und ich zusammen (und ich alleine wiege schon 45 Kilo). Man könnte fast schon von blad sprechen…
Alternativer Link (Youtube)
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Add comment November 9, 2009
Leberkäse Superstar 15.Akt – PODCAST

Leise rieselt der Leberkäse! Stiller Leberkäse, heiliger Leberkäse! Die Dekoration der Straßen mit Weihnachtsschmuck beginnt, so scheint mir, jedes Jahr ein bisschen früher. Bald brauchen wir die vom letzten Jahr gar nicht mehr abzuhängen! Den Leberkäse lässt das kalt. Eiskalt! Er wartet noch immer darauf, dass ihn die zwei Helden aus den Fängen von Mag. Mendoza-Sackfried befreien. Schafft es Homajon seine Akathisie unter Kontrolle zu bringen? Welche Auswirkungen hat seine Kakosmie auf seinen Gesang? Und was sagt sein Musculus Gluteus Maximus zu dem Ganzen?
Reinhören und herausfinden: Hier ist der 15.Akt!
Hören Sie nun den fünfzehnten Akt:
Achtung: lautes Intro und Outro
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Add comment November 6, 2009
