Posts filed under 'Topfen der Woche'
Topfen der Woche
Oft genug haben wir ihn schändlicherweise übergangen, sodass er bis heute noch keinen einzigen Topfen erhalten hat. Verdient hätte er die Auszeichnung mehr als nur einmal: für seinen geschmacklosen „Kakaowitz“ oder die penetrante und peinliche, fast schon, Götzenverehrung Haiders. (Wir erinnern uns: Jörg Haider fuhr betrunken und mit überhöhter Geschwindigkeit gegen einen Betonpfeiler. Das perfekte Vorbild.)
Die Rede ist natürlich von Gerhard „ich erzähle Witze ohne Pointe und alle die nicht lachen kommen auf die Saualm“ Dörfler. Bei genauerer Betrachtung ist er der fleischgewordene „Topfen der Wochen“ (natürlich total liebevoll und im übertragenen Sinne gemeint). Vielleicht sollte der Preis in „Dörfler-Award“ umbenannt werden. Wäre zumindest eine Überlegung wert.
Jedenfalls erhält er diese Woche den Preis für folgende Aussagen, die er in einem Interview mit der Tageszeitung Österreich getätigt haben soll:
„Frauen sind zu schade für die Politik, sie sind viel sensibler als Männer, zu sensibel. Ich kenne viele großartige Frauen die nie in der Politik waren. Was denken Sie, was ich im Wahlkampf auszuhalten hatte, das möchte ich keiner Frau zumuten.“ (Quelle: Oe24.at)
Quelle: 2gewinnt/Homajon
Herzlichen Glückwunsch!
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Weiterführende Links
Dörfler: „Frauen zu schade für Politik“ – Oe24.at
Add comment März 25, 2009
Topfen der Woche
Nach langem Maledivenurlaub ist er wieder zurück – der Topfen der Woche. Diesmal geht die Auszeichnung an alle rechts(-konservativen) Werte. Oder wie man in Österreich sagen würde: politischer Mainstream.
Warum haben sie diese Auszeichnung verdient? Ganz einfach, weil sie der Entwicklung einer offenen und liberalen Gesellschaft schaden. Wenn es nach den rechten Kräften ginge wäre jeglicher gesellschaftlicher Fortschritt unmöglich und wir müssten uns alle vor den bösen Ausländern (und alles was anders ist) zu Tode fürchten. So manche bizarre rechte Vorstellung wäre im Prinzip wunderbar unterhaltsame Satire, würde sie nicht ernst gemeint sein und von einer beachtlichen Zahl der Bevölkerung unterstützt werden.
Es ist eben einfacher (und intellektuell anspruchsloser) mit Ängsten zu spielen, anstatt für echte Probleme seriöse Lösungsvorschläge anzubieten.
Quelle: Homajon/2gewinnt
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3 comments März 18, 2009
Topfen der Woche
Der medial am Puls der Zeit lebende Bürger muss neben den unzähligen Essensratgebern und Kochshows auch allerlei anderen Topfen im täglichen Leben ertragen. Bei so viel Mist, tut man sich schwer den wahren Schwachsinn vom falschen Blödsinn zu trennen.
„So kann es nicht weitergehen“ hat sich 2gewinnt gedacht und startet deshalb seine neue Rubrik „Topfen der Woche“, um die wahre Kunst der Stupidität und Bizarrerie auszuzeichnen. In unregelmäßigen Abständen wird ein Gegenstand, eine Person, eine Idee oder ein Zitat dafür belohnt, die Topfenkriterien zu 100 % zu erfüllen. Vergessen Sie die „Goldene Himbeere“ oder den „Preis der beleidigten Zuschauer“, hier kommt der „Topfen der Woche“.
Gleich zu Beginn müssen sich ein ehemaliger Journalist und ein italienischer Politiker die Auszeichnung teilen:

Quelle: 2gewinnt/Homajon
Klaus Emmerich
für seine Statements über Obama und Farbige in der Wahlnacht im ORF bzw. in einem Standard Interview. Emmerich meinte, dass „die Schwarzen in ihrer politisch-zivilisatorischen Entwicklung noch nicht so weit“ seien und deswegen Obamas Wahl „eine äußerst beunruhigende Entwicklung“ sei. Neben weiteren haarsträubenden Aussagen (siehe Link) meinte Emmerich noch „Ich möchte mich nicht von einem Schwarzen in der westlichen Welt dirigieren lassen.“
Silvio Berlusconi
meinte (laut orf.at) über Obama folgendes: „jung, schön und braun gebrannt“
Zwei würdige Topfen-Gewinner.
Glückwunsch!
Weiterführende Links
„Möchte mich nicht von Schwarzen dirigieren lassen“ – derStandard.at
Berlusconi über Obama – ORF.at
1 comment November 12, 2008
