Aus Alt mach Neu und daraus Kanzler Strache

Seit heute hat Österreich eine neue Regierung und wieder versucht eine große Koalition ihr Glück. Dabei ist die angelobte rot-schwarze Zweckehe weder neu noch groß. Vielmehr sieht man die altbekannten und unmotivierten Gesichter die alles nur nicht Aufbruch signalisieren. Jeglichen Anfluge von Visionen oder innovativen Lösungen (in den Bereichen Wirtschaft, Bildung oder Gesundheit) wird man von dieser Garde nicht erwarten dürfen. Das spiegelt sich auch im seichten Koalitionsabkommen wieder. Ja nicht festlegen und sich alle Optionen freihalten, dürfte die Devise für dieses Arbeitsprogramm gewesen sein. Dass SPÖ und ÖVP wirklich fünf Jahre gemeinsam regieren wollen, darf also stark bezweifelt werden. Spätestens nachdem die Wirtschaftskrise überstanden ist, wird das alte Spiel des Wadenbeißens wieder losgehen. Die Konsequenz wird absoluter Stillstand sein. Zumindest bis sich aufgrund der Umfragenwerte für eine der beiden Parteien eine Neuwahl lohnt.

Nach den Wahlen dürften die Verhältnisse dann klarer sein: die SPÖ wird sich dank eines lieben Onkels noch irgendwie über Wasser halten können, die ÖVP wird zur unbedeuteten Kleinstpartei degradiert und der nächste Bundeskanzler heißt H.C. Strache.
Also genießen wir die Zeit bis zu den nächsten Neuwahlen, weil es danach düster aussehen wird für Österreich.

Weiterführende Links
Regierungsprogramm im Detail – derstandard.at
Durch die „Schüssel-Allee“ zum Präsidenten – derstandard.at

Homajon

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