Diese Frage stellt sich nicht nur täglich beim morgendlichen Frühstücksei, sondern ist vielmehr eine der existentiellsten Fragen überhaupt. Mindestens einmal im Leben ist es erforderlich sich entweder für die harte oder weiche Seite zu entscheiden.
Nur bestimmte Konsonanten scheinen nicht sonderlich entscheidungsfreudig zu sein. Bekanntlich gibt es von einigen sowohl weiche als auch harte Exemplare. Trotzdem würde nie jemand auf die Idee kommen zum Beispiel David mit einem „harten T“ zu schreiben. Völlig absurd! Denn da passt die softe Version des T’s wie die Faust aufs Auge: wer im wahren Leben ein solches Weichei ist, verdient eben keinen harten Anfangsbuchstaben.
Aber wehe dem der David trotzdem mit T schreibt. Nichts bringt meinen Co-Autor mehr in Rage als das und als bekennender Primitivling löst er ein solches Problem mit Gewalt. Verbale Problemlösung wäre ohnedies erfolglos, da niemand sein stotterndes Gebrabbel verstehen würde.
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