Zwei Räder, eine Ablehnung

Kennen Sie das Gefühl der grenzenlosen Euphorie? Man setzt sich etwas in den Kopf und plötzlich zählt nur mehr diese eine Sache. Wie schön ist es da, wenn man zusätzlich von allen Seiten, sei es von der Familie oder vom Freundeskreis, eine tiefe Unterstützung erhält. „Ja mein Lieber, mach das!“, „Ich finde das super, dass du das durchziehst!“.

Aber nein. Bei der Angelegenheit heißt es quer durch die Bank: „Nein, also meinen Segen hast du nicht.“ Es ist ja nicht so, dass ich das Rauchen erlernen will. Oder das Trinken alkoholhaltiger Getränke. Meine Damen und Herren, es geht hier um den Motorradfühererschein. Den Motorradführerschein, der es mir erlaubt mit einem Motorrad zu fahren. Ja, mit einem Motorrad. Mit so einem Motorrad, mit dem täglich Millionen Menschen durch die Stadt fahren.

Das einzig Gute, das ich gelernt habe: Ich weiß jetzt, wie jede Person auf meine Pläne reagiert. „Es bist ja nicht du, aber die Anderen! Die Anderen fahren so verrückt!“.

Ich werde einfach damit leben müssen. Ich glaube, das kann ich ganz gut.

David

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2 Gedanken zu “Zwei Räder, eine Ablehnung

  1. bizi sagt:

    Es gibt einfach sachen, da kann man einfach nicht mit Unterstützung rechnen. So ist es einfach. Schon gar nicht von EX- Erziehungsberechtigten! Da muß ein Akzeptieren genügen! Viel Spaß und langes Leben

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