Wie Elefanten im Porzellanland

Quelle: Flickr/themonnie (cc-license)

Gestern haben sie sich also getroffen, die Elefanten unter den österreichischen EU-Politikern. Hannes Swoboda für die SPÖ, Ernst Strasser für die ÖVP, Peter Martin, Ulrike Lunacek für die Grünen, Andreas Mölzer für die FPÖ und Ewald Stadler für das BZÖ. Ein Showdown, so wie wir ihn uns erwartet haben.

Am Ende des Abend war im Grunde genommen nur eine einzige Frage essentiell: Nein, nicht so wie sie dachten, ob denn jeder weiß WEN er wählen wird, sondern (so traurig es auch klingen mag) OB man überhaupt zur Wahl geht.

Die Vertreter unseres Landes haben es in den letzten Monaten nicht geschafft uns Bürger über die EU und jetzt ganz speziell über die Funktionen des EU-Parlaments aufzuklären. Also blieb letztendlich nur die Wahl zwischen „Ok, ich besorge mir selbst die Informationen, weil mir die europäische Zukunft unseres Landes wichtig ist“ oder (der eher angewendeten, einfacheren Lösung) „Wisst ihr was, ihr könnt mich alle gern haben, die EU ist mir egal, ich gehe ohnehin nicht wählen“.

An dieser „EU-Gleichgültigkeit“ sind natürlich nicht nur die Politiker schuld. Die Medien tragen ebenfalls einen sehr großen Teil zu dieser schlechten Stimmungsmacherei bei. Aber ganz vorrangig muss sich jeder Einzelne selbst an der Nase fassen. Ob mit Hilfe von außen oder nicht, jedem sollte die Zukunft seines Landes so wichtig sein, dass es nicht zu viel verlangt ist, sich ein wenig über die EU schlau zu machen. Es ist ja nicht so, dass es nicht genügend Infos gibt.

Ein exzellentes Beispiel wäre folgender, höchst informativer Clip:

Die EU Wahl am 07. Juni 09 – Quelle: YouTube

David

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