Schwer verdaubare Kost

Trotz ausgesprochen vorzüglicher einheimischer Küche, ist einem manchmal zum Kotzen zu Mute. Bestimmte österreichische Vorgehensweisen schlagen einfach auf den Magen.

Um diesem Problem vermutlich frühzeitig einen Riegel vorzuschieben, hat es sich neuerdings unsere Polizei zur Aufgabe gemacht, die Supermärkte vor ungewollten Gästen feuerstark zu beschützen. Auf das ja keiner mehr „Bauchi-Weh-Weh“ haben muss. Wenn also ein Besuch im nächstgelegenen Lebensmittelgeschäft ihres Vertrauens eine ähnliche Gefahr in sich birgt, wie ein Stadtrundgang in Teheran, hilft nur mehr das Fasten.

Aber mal ehrlich: jugendlicher Leichtsinn, eine unvorhersehbare Stresssituation, nicht ausreichende Schulung der Polizisten und ein unglücklicher Waffengebrauch. All das kann passieren, wenn Menschen im Spiel sind.

Was aber in diesem speziellen und äußerst tragischen Vorfall nicht übrig bleiben darf: eine zutiefst schiefe Optik.

Da ist einerseits der 16-Jährige Mittäter, der trotz zweifacher Schusswunde sofort zu dem Fall befragt wird und vorsichtshalber in Untersuchungshaft kommt. Der Grund: Wiederholungsgefahr.
Da ist weiters eine verzweifelte Mutter, die außer über die Nachricht des Todes ihres Sohnes keine weiteren Informationen zu den Vorfällen erhält – die Einsicht in die Akten wird ihr aus Angst vor verfrühter Informationsweitergabe an Boulevardmedien verwehrt.

Und da gibt es andererseits zwei Polizisten. Keine Aussage. Erst nach den Schilderungen des 16-Jährigen melden sie sich zu Wort. Der Grund: Schockzustand.

Der Fall ist noch lange nicht geklärt. Aber die Art und Weise wie die Tat aufbearbeitet wird, lässt nichts Positives vermuten. Es wäre an der Zeit sich mögliche Fehler einzugestehen, vor allem im Hinblick auf die Zukunft. Das äußerst dubiose „Herumwurschteln“ fällt  nämlich immer auf einen selbst zurück.

David

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