Buntes Heer

Die neuesten Studien haben ergeben, dass es schlecht um unsere Jugend steht: die Zigaretten qualmen überdurchschnittlich stark, der Alkohol fließt in ungewohnt hohen Mengen und überhaupt ist alles mehr schlecht als recht.

In solchen Fällen ist es wichtig, dass führende und wichtige Institutionen die Gefechtsposition einnehmen. Aber mal ehrlich: So schlecht darf es um unsere Jugend wirklich nicht stehen, dass der einzige Ausweg eine „Spritztour“ mit dem österreichischen Bundesheer ist.

Das neueste Werbe-Video (hier ist der Link zum YouTube Video) unserer heimischen Kompanie ist ein filmischer Leckerbissen. Er hat das ganze Rüstzeug, das benötigt wird um sich selbst durch den Kakao zu ziehen. Angeblich war das so geplant. Na ja. Zumindest wurde zu wichtigen Themen wie Frauenfeindlichkeit oder Sexismus konkret Stellung bezogen.

Das Heer ist angetreten und hat sich blamiert. Der Auftrag war eigentlich nicht so schwer: eigene Stärken und Vorteile aufzeigen und somit viele, vorwiegend junge Leute ansprechen. Zumindest der zweite Teil ist gelungen.

Zum Glück hat wenigstens unser Verteidigungsminister höchstpersönlich die einzig weise Entscheidung getroffen und den Spot von der Bundesheer-Homepage entfernen lassen.

David

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