Meine Brechreiz-Diät

Ich muss heute eine Lanze brechen für einen missverstandenen und oft zu unrecht diffamierten Rechtspopulisten. Das fleischgewordene Zweibuchstaben-Akronym hat mein Leben verändert. Wirklich, wahre Geschichte!
Schon seit Jahren werden ich von meinem grausamen Co-Autor mit unfeinen Kosenamen wie Pummelchen oder bärtige Fettsau bedacht, weil ich 10-15 Kilo zu viel auf die Waage bringe. Ich habe nun einmal schwere Knorpel, das ist genetisch bedingt. Lange Zeit ließ ich mir nicht anmerken wie verletzend Davids Worte für mich waren und rutschte dadurch immer tiefer in die Fettfalle: ich frühstückte 500gramm Butterziegeln mit Margarine bestrichen und leerte tägliche 2-5 Frittierfettkanister, die der Wirt ums Eck neben den Restmüllcontainern deponierte.

Doch dann kam die Wende. Von einem Tag auf den anderen befiel mich ein schwerer Brechreizdurchfall. Ich verlor rapide an Gewicht. Aber wo lag die Ursache und warum überkam mich diese Übelkeit nur auf offener Straße? Von den ständigen analen wie oralen Flüssigkeitaussonderungen geschwächt, begab ich mich auf Ursachenforschung. Tagelang lief ich speiend und… naja sie wissen schon… durch die Straßen, bis mir ein Licht aufging. Es lag an bestimmten visuellen Reizen die seit Wochen das Wiener Straßenbild bestimmten. Es war er, welcher an uns glaubt, es war er der zu lässig ist seinen eigenen Vornamen auszuschreiben. Eigentlich nur sein Konterfei, aber dieses reichte aus um bei mir die bereits ausführlich beschriebenen körperlichen Reize hervorzurufen. Danke, danke! Ehrlich! Endlich bin ich meinem Idealgewicht nähergekommen. Für die Zeit nach der Wahl habe ich mir auch schon etwas überlegt. Auf meiner Toilette hängt bereits prophylaktisch ein Wahlplakat um unter anderem Verstopfungen vorzubeugen. Jedoch ist mein Klo dermaßen klein, dass kein Speikübel mehr Platz findet. Deshalb habe ich das Sujet fein säuberlich eingeschweißt um das Erbrochene leichter zu entfernen und damit es keinen Schaden nimmt.
Natürlich werden jetzt viele Leser einwenden, dies sei keineswegs eine gesundheitsschonende Diät und absolut nicht empfehlenswert. Aber von diesem Gutmenschterror lasse ich mich nicht beirren, ganz im Gegenteil es bestärkt mich sogar in meinem Handeln.

Homajon

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