Der Klappentext als Kunstform

Ich muss mich in aller Form entschuldigen. Die Kunst des Klappentextschreibens ist nicht jedem in die Wiege gelegt und sie zu erlernen ist unmöglich.
Die einführenden Worte von meinem talentfreien Co-Autor letzte Woche waren … drücken wir es diplomatisch aus: mäßig. Der schlechteste Klappentext aller Zeiten. (Das ist nicht ganz korrekt, denn „aller Zeiten“ würde theoretisch auch das Zukünftige mit einbeziehen. Die Zukunft ist jedoch immer so lange fremd bis sie zur Gegenwart wird und daraufhin zu Vergangenheit wurde.)
Einen Spannungsbogen suchte man vergeblich und eine nette oder bizarre Anekdote fand ebenfalls keinen Platz. Lieblos, wie eine seelenlose, textfabrizierende Maschine, fertigte er die Zeilen an und warf sie uns wie einem Hund den Knochen vors Maul.
Wenn man es genau nimmt ist dieser selbstreferenzielle Text nicht weniger glanzlos aber immer noch anspruchsvoller als die bereits zu Genüge diffamierten Zeilen.

Alle 2gewinnt Wortspiele/Videos

Homajon

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Ein Gedanke zu “Der Klappentext als Kunstform

  1. Matthias Glanznig sagt:

    Gibs zu, du wolltest mit diesem Text nur beweisen, dass dein Bett die Nacht vorher trocken blieb. Wir wissen doch alle (spätestens seit David’s Beitrag am Tag drauf), dass es bestimmt ganz anders „lief“, hehe. Also lass fliessen… die Klappentexte meine ich.

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