Integration in Österreich

„Integration in Österreich“ Wäre das Thema gesellschaftspolitisch nicht zu wichtig, wäre die aktuelle Diskussion darüber in Österreich eine wunderbare, wenn auch zynische, Satire. Vor allem der rechte Rand schreit am lautesten wenn über Integration gesprochen wird. Da werden mehr oder weniger unterschwellig Vorurteile und Ressentiments bedient, um im selben grammatikalische wie inhaltlichen fragwürdigen Satz zu beteuern man sei nicht ausländerfeindlich. Ja, eh! Da fordern die hysterischen Schreihälse, dass sich jeder „Ausländer“ zu integrieren hat aber so genau wissen sie selbst nicht was damit gemeint ist. Deutsch lernen halt. Sollten das bereits geschehen sein, kann man ja andere Gründe finden warum man jemanden als nicht „integriert“ ansehen kann.
Seit einigen Monaten hat Österreich einen Integrationsstaatssekretär. Die Regierung konnte niemanden finden der qualifizierter für diesen Job ist als dieser krawattenverweigernde Jungpolitiker. Sonst ist er aber brav angepasst. Was heißt: wenige bis keine Ergebnisse liefern und den Stillstand nicht in Gefahr bringen.

In Österreich herrscht eine latent (und teilweise offene) xenophobe Atmosphäre. Wie das im Alltag aussehen kann zeigt folgender Film. Nicht nur die Politiker sind an dieser Stimmung Schuld, sondern auch die Bürger. Aber in Österreich ist es nun einmal Tradition sich keine eigenen oder gar kritischen Gedanken zu machen.

Homajon

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