In der dritten Person liegt die Distanz

Der Autor dieser Zeilen schreibt von sich in der dritten Person (obwohl er nur eine ist und höchstens zwei privat kennt). Das ist ein erster Hinweis auf schwere Persönlichkeitsstörungen. Nein, falsch. Es soll eine bestimmte Distanz zwischen der Aussage, dem Geschriebenen, und dem Verfasser aufgebaut werden. Klingt besser. Vor allem wenn man (damit sind Sie gemeint) den Text liest. Als Journalist lernt man einen Kommentar oder eine Glosse zu schreiben ohne sich selbst in der ersten Person in den Inhalt einfließen zu lassen. Was natürlich eine Alibihandlung ist. Denn die Aussagen jener pointierten Darstellungsformen sind natürlich bis zu einem gewissen (hohen) Grad subjektiv. Als kritischer Schreiberling könnte man das hinterfragen und vielleicht sogar eine schlüssige Argumentationskette als Antwort erhalten. Das tut der Autor dieser Zeilen nicht, er ist allerdings auch kein Journalist.

Homajon

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