Georg Kreisler – Der Versuch eines Nachrufs


Quelle: Wikipedia

Ich bin nicht die geeigneteste Person, um einen Nachruf auf Georg Kreisler zu schreiben. Wiewohl ich als Jugendlicher seinen Liedern und Chansons lauschte, und er dadurch zu einem nicht unbedeuteten Teil meine Auffassung von Humor beeinflusste, weiß ich zu wenig über sein Werk, um ein entsprechendes Nachwort zu schreiben.

Durch seine Chansons habe ich den tieferen Sinn und Zweck von Humor verstanden. Es geht nicht darum schnelle Lacher oder oberflächliche Pointen zu liefern. Er ist vielmehr ein abstrahiertes Abbild von Beobachtung, erlebten Emotionen, letztendlich von der Realität.
Das zwiespältige Verhältnis von Kreisler zu Wien wird unter anderem in dem Lied „Wien ohne Wiener“ thematisiert. Die Stadt ohne Wiener wäre schön. Spätestens ab diesem Stück muss man Fan von Georg Kreisler werden. Ich bin es.

Homajon

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