Kein Spiel, kein Satz, trotzdem Sieg

Quelle: Flickr/empoor (cc-license)

Nicht nur Tiere spielen gerne mit Bällen. Auch der Mensch hat ein spezielles Verhältnis zu dem runden Ding. Der Sport hält einige Disziplinen parat, wo es darum geht seine Fertigkeiten mit dem Ball unter Beweis zu stellen. Eine davon ist das Tennis.
Aber warum in Gottes Namen über Tennis schreiben? Weil Aufklärungsbedarf herrscht.

Im Juli 1877 hat der Sport, so wie wir ihn heute kennen, seinen Ursprung genommen. Als in London, genauer gesagt in Wimbledon, die ersten Meisterschaften von Statten gingen, war dieser neue Sport geboren. Anfang der 30iger entwickelte sich das Profitennis und ab 1968 spricht man von der „Open Era“, der Zeit der offenen Turniere.

Schön. Geschichte. Und weiter? Tennis gilt seit jeher als ein Sport für die obere Gesellschaftsschicht. Wer an Tennis denkt, denkt sofort an die englischen Clubhäuser, mit ihren gepflegten Gärten, extravaganten Restaurants und saftigen, grünen Spielfeldern.

Genau hier müssen ein paar Dinge ins richtige Licht gerückt werden. Österreich ist anders. Wer schon einmal hierzulande in einem durchschnittlichen Clubhaus zu Gast gewesen ist, der weiß: Tennis ist am Boden der Realität angekommen. Beislflair, totgeglaubte Modesünden (weißes Stirnband und weiße Socken bis zu den Knien) und ein Platz, der nur danach schreit gepflegt zu werden. Aber ist das ein Problem? Ganz und gar nicht. Es ist sogar gut so. Damit kann sich eine breitere Masse an diesem wunderbaren Sport erfreuen. Die Nebenerscheinungen nimmt man da gerne in Kauf.

David

 

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